Newcomer des Tages: Leona Lewis

January 30th, 2008

Ende 2006 gewann Leona Lewis die britische Casting-Show „X-Factor“. Na und, mag jetzt der geneigte Leser denken? Recht hat er. Casting-Show-Sieger gibt es wie Sand am Meer. Jeden Monat irgendwo einen Neuen. Meistens halten sich die vermeintlichen Superstars ein paar Wochen in den Schlagzeilen und Charts. Dann verschwinden sie schneller, als sie gekommen sind. Ich verwette aber meinen Ar…, dass das bei Leona Lewis nicht passieren wird. Wieso? Hier der erste Grund, schaut Euch bitte diesen Clip an und sagt mir hinterher, ob Ihr schon mal eine besser Stimme bei einer Casting-Show gesehen habt.

Der zweite Grund ist aber noch viel wichtiger. Die Sieger der Casting-Shows bekommen von ihren Plattenfirmen oft nur weniger Tage oder – in den besten Fällen – einige Wochen, um schnell mal ein Album aufzunehmen. Leona Lewis aber erhielt fast ein Jahr. Clive Davis, der schon Whitney Houston und Alicia Keys an die Spitze führte, nahm sich ihrer an, stellte ihr die besten Songwriter und Produzenten an die Seite und nahm so „Spirit“, das erste Album an. Der Erfolg gibt dem Team recht: Es ist das meistverkaufte Debüt einer Newcomerin in England, die Single „Bleeding Love“ ist die meistverkaufte Single des letzten Jahres in England. Was lernen wir daraus? Casting-Shows können in der Tat Superstars hevorbringen. Dafür braucht mal allerdings ein paar Faktoren: Talent, Geduld und das richtige Management. Im Fall von Leona Lewis kam alles zusammen.