Das Prinzip der von Liquid Air Lab entwickelten Mobile Software spodtronic ist es: Wo immer man sich befindet, man kann seinen Radiosender aus der Heimat hören. Dafür wurden wir bereits 2006 mit dem Deutschen Mutlimedia Award ausgezeichnet. Und wir freuen uns immer wieder, wenn wir in unserem Vorhaben bestätigt werden.
Gestern rief ein User in unserer Stuttgarter Zentrale an und schilderte folgendes Problem: Er ist Deutscher, in München aufgewachsen, lebt aber mittlerweile in China. Lediglich mit spodtronic ist er imstande, seinen Lieblingssender, Radio Carivari, auch weit, weit weg von der Heimat zu hören. Nun gäbe es mit einem Update ein technisches Problem, und ob man ihm nicht helfen könne. Natürlich konnte man. Wobei „man“ unsere bezaubernde Backend-Dame Zita ist. Und so wie ich sie kenne, hat sie dem Anrufer nicht nur geholfen, sondern auch noch charmant um den Finger gewickelt. Anders kann ich mir, und sie sich wohl auch nicht, erklären, dass heute ein Bote von Fleurop ihr einen Blumen-Strauß brachte. Als Dank für Radio Charivari in China.
Manchmal ist es doch herrlich, im Jahr 2008 zu leben – wo selbst ein Münchner Radiosender im streng bewachten China gehört werden kann.
Vorab möchte ich mich ausdrücklich dafür entschuldigen, dass es hier derzeit so still ist. Das liegt daran, dass mir die Arbeit ein wenig über den Kopf wächst. Aber: Ich gelobe Besserung.
Beginnen möchte ich mit einem Hinweis in eigener Sache. Richie Wallace arbeitet mittlerweile seit zwei Jahren als studentische Hilfskraft bei uns und hat sich in dieser Zeit zu einem echten Experten in Sachen Mobile Entertainment entwickelt. Wenn jemand bei uns eine Frage hat und gerade die Techniker in Finnland nicht erreichen kann, wenden wir uns in der Regel an Richie. Nun ist der Gute an dem Punkt angekommen, an dem er sein Wissen mit einem akademischen Titel belohnt haben möchte. Dafür führt Richie online gerade eine Umfrage durch. Die Bearbeitung dauert – ungelogen – nicht länger als ein paar Minuten. Und Ihr würdet damit nicht nur Richie sondern auch uns helfen, denn seine Ergebnisse werden wir dazu nutzen, den mobilen Player spodtronic zu verbessern. Vielen Dank für Eure Teilnahme!
Großbritannien hat sie, die USA sowieso – nur wir warten noch immer auf unseren ersten Star made by WWW. Denken wir nur an die Arctic Monkeys, Sandi Thom, Colbie Caillat – sie alle verdanken ihren Plattenvertrag den vielen Fans, die sie über das Internet gefunden haben. MySpace und Youtube sei dank. Wann aber gibt es auch in Deutschland einen echten Star, der es aus der virtuellen Welt in die vorderen Ränge der deutschen Charts schafft? Und ich meine jetzt bewusst nicht Mina, die zwar über eine talentierte Stimme verfügt, für die aber der Sprung ins Rampenlicht viel zu früh kam.
Es könnte durchaus sein, dass wir bald einer Dame zujubeln, die derzeit noch nicht so Viele kennen: Anna Corallee. Sie wurde Anfang des Jahres von den deutschen Youtube-Usern zum Secret Talent gewählt. Ausschlaggebend dafür ihre bestechende Performance von Amy Winehouses Song „Rehab“. Der Clip wurde mittlerwele weit über eine Million Mal aufgerufen – verhältnismäßig wenig, wenn man bedenkt, dass Colbie Caillats „Bubly“ schon an der 15-Millionen-Marke schnuppert. Aber: Vergessen wir bitte nicht, dass Anna Corallee auch (noch) keinen Deal hat und der deutsche Markt ohnehin sehr viel kleiner ist. Umso höher ist diese Zahl zu bewerten.
Genug der vielen Worte. Eins sei noch erwähnt: Die Newcomerin tritt am 24. Februar im Hamburger Café Keese auf. Nordlichter sollten das Konzert auf keinen Fall verpassen.
Lange schon gab es hier kein Musik-Quiz mehr. Und da mein „Giftschrank“ noch immer fast aus allen Nähten platzt, weil sich zu viele CDs in ihm befinden, habe ich viel Musik loszuwerden.
Zu gewinnen gibt es daher nicht eine, auch nicht zwei, sondern gleich drei Alben: Schlimmes aus Deutschland, eine Diva aus den USA sowie eine Menge Gebläse. Wie Ihr an diesen tollen Preis kommt? Erratet, welche/r Künstler/in gesucht wird. Und: Solltet Ihr es nicht wissen, bittet um einen zweiten Tipp.
1. Tipp: Die gesuchte Person startete ihre Karriere als Musiklehrer/in für behinderte Kinder. In dieser Zeit spielte der Künstler abends in diversen Amateurbands, wo er (kann aber eine Frau sein; der Künstler kann auch eine Künstlerin sein) von einem Werber für Höheres entdeckt wurde.
Seit Tagen schon möchte ich Euch Duffy vorstellen, doch dann kommt zuerst das Eine dann das Andere in die Quere. Nun aber: Am 7. Januar fiel ihr Name bereits hier im Blog, doch erst jetzt erhält die 23-Jährige ein ganzes Posting.
Duffy heißt mit bürgerlichem Namen eigentlich Aimee Anne Duffy und ist in ihrer walisischen Heimat so ziemlich jedem Musik-Fan seit 2003 ein Begriff. Da trat die Sängerin in der walisischen Version von Deutschland sucht den Superstar auf und wurde Zweite. Eine Enttäuschung, galt sie doch als die haushohe Favoritin auf den Sieg. Dementsprechend gab es erst einmal keinen Plattenvertrag. Vielmehr sang sie hier in einer Band, stand sie dort auf die Bühne und lernte eine Menge kennen, die ihr letztendlich Ende 2007 zum Plattendeal verhalfen.
Im Januar wurde sie bekanntlich von der BBC zur zweitgrößten Newcomer-Hoffnung (hinter Adele) des Jahres gewählt. Mein Tipp: In Deutschland wird Duffy mehr rocken als Adele, was schlicht an der Tatsache liegt, dass Duffy bei Universal, also einem Major, unter Vertrag steht – Duffy aber bei einem Indie. Und die haben es nicht gerade leicht, ihre Songs im Radio zu platzieren. Schade – aber die traurige Wahrheit.
Auf Radio Eins und bei Fritz (beide Sender kann man auch im Netz hören) habe ich Duffys erste Single bereits mehrmals gehört. Und auch ihr kommt jetzt in den Genuss: „Mercy“.